Franz-Josef Hanke engagiert sich in verschiedenen Vereinen und Verbänden. Schon als Schüler führte er - gemeinsam mit Mitschülern - ehrenamtlich Aktionen für die Deutsche Welthungerhilfe und Amnesty International (AI) durch. Wegen ihres vorbildlichen Einsatzes lud der damalige Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann die Schülergruppe in die Villa Hammerschmidt ein.
1981 schloss sich Hanke der neu gegründeten Partei "Die Grünen" an. Im Vorfeld der hessischen Landtagswahl 1982 arbeitete er in der Landesprogrammkommission der Grünen Hessen mit an der Erstellung des Parteiprogramms. Von 1982 bis 1984 gehörte er dem Landesvorstand der Partei an. Ein halbes Jahr amtierte er dabei im Rotationsverfahren auch als Landesvorsitzender.
Im Herbst 1986 wurde Hanke Vorsitzender des HU-Ortsverbands Marburg. Im Sommer 2008 tauschte er den Vorsitz des Ortsverbands mit seinem langjährigen Stellvertreter Dragan Pavlovic. Als 2. Vorsitzender koordiniert Hanke vor allem die Arbeit des Arbeitskreises "Erwerbslosigkeit und Soziale Bürgerrechte (ESBR) des HU-Ortsverbands Marburg.
Von 1999 bis 2001 sowie von 2005 bis 2009 gehörte Hanke außerdem dem Bundesvorstand der Humanistischen
Union (HU) an. Von 2002 bis 2009 war er zudem ehrenamtlicher Landessprecher der HU Hessen.
1986 beteiligte er sich an der Gründung des VCD-Kreisverbands Marburg
und wurde dessen Vorsitzender. Auch im Landesvorstand des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) war Hanke aktiv.
1998 gründete er mit Gleichgesinnten die Omnibusfreunde Marburg (OFM), deren Vorstand er bis Sommer 2002 angehörte.
Seit 1988 engagiert sich der Journalist in der Deutschen Journalisten-Union (DJU). Zwischen 1988 und 1999 gehörte er dem Vorstand der DJU-Ortsgruppe Marburg an. 1990 bis 1999 war er ihr Vorsitzender.
Von 1991 bis 2008 gehörte Hanke dem Landesvorstand der DJU Hessen an. Von 1992 bis 2007 war er Mitglied des dju - Bundesvorstands.
Darüber hinaus wurde der Freie Journalist 1998 zum ehrenamtlichen Vorsitzenden der "Bundeskommission Freie" (BKF) der Industriegewerkschaft Medien, Druck und Papier, Publizistik und Kunst gewählt. In dieser Funktion gehörte er auch dem Hauptvorstand der IG Medien an. Mit der Fusion zur Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Frühjahr 2001 übernahm Hanke zunächst auch den Vorsitz ihrer "Bundeskommission Freie und Selbständige" (BKFS). In dieser Funktion war er kurzzeitig auch Mitglied des ver.di-Gewerkschaftsrats. 2002 schied er aus seinen Funktionen in der Freien-Vertretung von ver.di aus.
Von ihrer Gründung im Jahr 1989 bis 2004 arbeitete Hanke im Leitungsteam
der Fachgruppe "Medien" im Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) mit.
Schließlich gründete er 1998 gemeinsam mit anderen Behinderten den Arbeitskreis Barrierefreies Internet (AKBI) . Für einen uneingeschränkten
Zugang aller Userinnen und User zur Information engagiert sich der blinde
Journalist seit Februar 2002 als AKBI-Vorstandsmitglied. Er vertritt
den Verein auch im
Aktionsbündnis barrierefreie Informationstechnik (ABI).Hanke
gehört auch dem fachlichen Beirat des BIENE -Wettbewerbs zur Auszeichnung vorbildlich barrierefreier Internet-Auftritte an.
In den Jahren 1999 und 2000 begleitete Hanke den Prozess zur Namensänderung der "Aktion Sorgenkind" (AS). Seit März 2000 firmiert sie unter dem Namen Aktion Mensch (AM). Von 2002 bis 2006 arbeitete er auch im Fachbeirat ihres Familienratgebers mit.
Für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement und seine Leistungen für die Gemeinschaft hat Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler den Marburger Journalisten im Septembr 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Startseite | suchen | impressum | gästebuch | kontakt