Franz-Josef Hanke wurde 1955 in Bonn geboren. Seine Schulzeit in der damaligen Bundeshaupstadt wirkte in gleich drei Richtungen prägend:
Zum Einen förderte die tägliche Fahrt zur Schule im Obus und im Eineinhalbdecker Hankes Hobby als Omnibusfan. Engagierte Lehrer und literarisch interessierte Mitschüler weckten seine Freude am Formulieren und am Umgang mit der Sprache. Die Nachbarschaft bedeutender Politiker wie Willy Brandt und Walter Scheel und auch das Erlebnis der Notstandsdemonstration 1968 in Bonn stärkten sein Interesse an Politik und Geschichte.
Diese Erfahrungen schlugen sich schließlich in dem Berufswunsch nieder, Journalist zu werden. Dieser Berufung kann Hanke trotz seiner allmählichen Erblindung Mitte der 70er Jahre nachkommen. Seit Oktober 1986 betreibt er das fjh-Journalistenbüro in Marburg.
Neben Nahverkehr und Omnibussen sowie Geschichte und Politik stoßen auch Kultur - Baukunst, Musik nahezu aller Stilrichtungen und Bildhauerei - sowie vor allem Menschen auf das Interesse des gebürtigen Bonners. Daneben begeistert sich Hanke auch für Literatur.
Der blinde Marburger hört gerne Audiobücher, die er auch bei hoerbuchtipps.de und dessen Kinder-Ausgabe hoerbuchkids.de rezensiert.
Seit Jahresbeginn 2006 muss der Wahl-Marburger wegen einer zusätzlichen Gehbehinderung - im wahrsten Sinne - etwas kürzer treten. Seiner Lebensfreude und seinem Optimismus tut das jedoch keinen Abbruch.
Im Gegenteil: Am 25. September 2009 hat Franz-Josef Hanke geheiratet. Seine Frau hat er 1991 bei einer Akademietagung in Hofgeismar kennengelernt. Seitdem haben die beiden Höhen und Tiefen miteinander durchlebt. Nun hoffen sie auf viele weitere gemeinsame Jahre in gegenseitigem Respekt und liebevoller Zuneigung.
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